Investitions-/Finanzberatung EWG Burg

Finanzierungs- und Fördermittelberatung
Sie wollen in der Lausitz investieren und wünschen Informationen über Fördermittel? Die Entwicklungsgesellschaft Burg informiert Sie ganzheitlich und umfassend über das Angebot an Finanzierungsmöglichkeiten.
Unser Ziel ist es, Unternehmen einen Überblick über die zahlreichen Förderprogramme zu geben. Wir helfen Ihnen, das für Ihren Zweck richtige Programm zu finden und erfolgversprechend Förderung zu beantragen. Sie erfahren bei uns, für welche Branchen und Bereiche eine Förderung möglich ist und welche Institutionen für eine Förderung in Frage kommen.
Unsere Experten sind Ihnen auch gern bei der Erstellung eines Finanzierungskonzepts für eine Finanzierung ohne Fördermittel und bei den Verhandlungen mit einer Bank behilflich.

Für Ihr spezielles Vorhaben prüfen wir gern, welche Fördermöglichkeiten in Betracht kommen. Wir bereiten professionell die Gespräche mit der Bank vor und begleiten Sie bis zur Auszahlung. Aber auch danach sind wir Ihr Partner für alle Fragen im Zusammenhang mit der Realisierung Ihres Investitionsvorhabens.

Information zur Förderperiode 2007 - 2013
Die Europäische Union hat im Rahmen ihrer Strukturpolitik die Prinzipien der Förderung reformiert (Reform der EU-Strukturpolitik).
Wesentliche Veränderungen in der neuen Periode sind:
2 Strukturfonds

  • EFRE - Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung
  • ESF - Europäischer Sozialfonds
Für Länder, in denen das BSP unter 90 % des Durchschnitts der EU-Mitgliedsstaaten liegt ist der Kohäsionsfonds zugänglich.
  • ELER - Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes
In der praktischen Förderpolitik haben die Bundesrepublik Deutschland und das Land Brandenburg die Fördersystematik neu geregelt. Diese finden einen konkreten Ausdruck in den jeweils gültigen Förderrichtlinien.
  1. Förderung der gewerblichen Wirtschaft (GA-G), Richtlinie mit Stand 01/2009 GA-Ausbau der wirtschaftsnahen kommunalen Infrastruktur (GA-I), Richtlinie mit Stand 06/2009
  2. ILE - Integrierte Ländliche Entwicklung und LEADER "Spreewald PLUS", Richtlinie mit Stand 09/2008
  3. Mittel der deutsch-polnischen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
  4. spezielle Förderprogramme für Forschung und Entwicklung, Technologie und Markterschließung
Für den ländlichen Raum Region "Spreewald PLUS" stehen neue Herausforderungen:
  1. die Sicherung von Beschäftigungspotenzialen durch die Erschließung neuer Tätigkeitsfelder, insbesondere durch den Aufbau von Wertschöpfungsketten, Ausbau von Direktvermarktung und von Angeboten für Urlaub auf dem Lande
  2. die Findung von innovativen Ansätzen zur Bewältigung des demografischen Wandels
  3. die Erhaltung und Attraktivitätssteigerung der historisch gewachsenen Dörfer, Siedlungen und Ortsteile als "lebendes" Kulturgut und Wirtschaftsgut
  4. die Bewältigung der strukturellen Erfordernisse an die Landnutzung und die Gestaltung von Landschaft nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit (ökonomisch, ökologisch und sozial).
Des Weiteren wird zum Gegenstand von Förderungen unterschieden nach
  1. nicht investiven Maßnahmen
    • Bündelung und Vernetzung, Vermarktung
  2. investiven Maßnahmen
    • Wirtschaft stärkende Vorhaben mit Beschäftigungsbedeutung
    • Infrastrukturentwicklung in Verbindung mit Unternehmensbedarf
    • Kooperation von Land- und Forstwirtschaft
    • Förderung Dorf typischer Gewerbe-, Handwerks- und Dienstleistungen (Kleinstunternehmen)
    • Wegebau mit dem Charakter von Lückenschließung
    • Beherbergung auf dem Bauernhof
    • innovative Produkte der gesunden Ernährung
    • Vorhaben zur Erhaltung und Gestaltung ländlicher Orte
    • Maßnahmen zur Erhöhung von Wertschöpfungen in produzierenden Gewerben
    • Vorhaben zur Entwicklung von Kultur- und Naturwerten u. a. m.
Ein wichtiges Ziel der ländlichen Regionalentwicklung bleibt die Verbesserung der interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Vorhabensförderung, die sich aus regionalen Begründungen ableiten (Strukturverbesserung, räumliche Vernetzung, Kooperation).
Ein unverzichtbarer Schwerpunkt der neuen Förderperiode sind innovative Handlungsansätze zur Bewältigung des demografischen Wandels.